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Tanzen in Schulen

 Kommentar zum Thema       

Zwischen dem 6. und 18. Lebensjahr wird jungen Menschen an Schulen Allgemeinbildung vermittelt, während sie sie zu verantwortungsvollen Staatsbürgern heranwachsen sollen, die sich ihrer selbst und ihrer Rolle in der Gesellschaft bewusst sind. Zweifelsohne sind alle Unterrichtsfächer von großer Bedeutung, ich würde dabei auch ganz entschieden nicht zwischen Haupt-, und Nebenfächer unterscheiden! Es liegt mir aber sehr am Herzen folgenden Denkanstoß zu geben: Mathematik, Physik, Musik, Latein usw. sind sehr wichtige Gegenstände, und es ist möglich, dass ich dieses Wissen im späteren Leben verwerten werde - oder auch nicht. DEN KÖRPER WERDE ICH ABER GANZ SICHER BIS AN MEIN LEBENSENDE BRAUCHEN!!! Betrachtet man mit Aufmerksamkeit, die aus Schulen herausströmenden Jugendlichen - ihre Haltung, Körpergefühl, Bewegungsvokabular, etc. - sieht man auf Anhieb, dass die Institution Schule Körperarbeit nicht ernst nimmt. Irgendwann im 18.Jh. wurde entschieden, dass Latein, Musikerzeihung, Mathematik, usw. an junge Menschen unterrichtet werden soll. Es ist an der Zeit, die offensichtliche Notwendigkeit - eine Art von Bewegungstechnik wie z.B. Tanzunterricht, in den regulären Unterricht zu integrieren - zu erkennen und umzusetzen! Es gibt keinen Grund den natürlichen Bewegungsdrang und die Kreativität von Kleinkindern ab der Volksschule verkümmern zu lassen, um sich dann darüber zu wundern, dass unsere 17-jährigen extrem lethargisch, energielos und gehemmt sind, an Stelle von spontan, aufgeschlossen, kreativ und selbstbewusst. Solange die zuständigen Instanzen nicht von den positiven Auswirkungen des Tanzunterrichts Gebrauch machen wollen, darf ich darüber informieren, dass ich über den Österreichischen Kulturservice, für Projektarbeiten in ganz Österreich vermittelt werden kann.